Volltreffer: Die richtigen Ziele beim Lernen setzen



Kurz und Knapp: Wer kein richtiges Ziel hat, der kann es nur verfehlen. Dabei ist die gute Zielsetzung ein sehr wichtiger Schritt zum erfolgreichen Lernen. Wenn Schüler:innen sich kleine, machbare Schritte vornehmen können sie schnell Fortschritte machen.






Ohne Ziel kann dein Kind nicht lernen


Stell dir ein Fußballspiel ohne Tore vor. 20 Spieler rennen hin und her, versuchen sich gegenseitig den Ball wegzunehmen und tricksen andere Spieler gekonnt aus.


Aber nach dem Schlusspfiff herrscht Verwirrung: Wer hat denn jetzt eigentlich gewonnen? Du kannst dir vorstellen, dass die Spieler schnell die Lust am kicken verlieren und sich lieber einer anderen Sportart widmen.


So ist es auch beim Lernen. Es ist ein Prozess, der oft nicht einfach ist. Frustration ist vorprogrammiert. Da kommt es natürlich vor, dass einem schnell die Lust vergeht.


Aber das kann anders sein, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat. Wenn Schüler:innen verstehen, worauf sie hinarbeiten, dann fällt es ihnen leichter sich mit herausfordernden Aufgaben auseinanderzusetzen.


Wie kannst du deinen Kindern helfen, sinnvolle Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen? Im Folgenden sind einige Tipps, die dir dabei helfen sollen.



4 Tipps um gute Ziele zu setzen


1. Die “warum?” Frage beantworten


Es ist bemerkenswert zu sehen was passiert wenn Kinder verstehen, warum sie etwas Neues lernen sollten. Denn wenn diese Frage gar nicht (oder nur negativ) beantwortet ist, kann sich ein Kind nicht motivieren.


Ein einfacher Schritt ist es deine Kinder zu fragen: Warum könnte es für dich hilfreich sein, diese Aufgabe zu erledigen? Für diesen Test lernen? Dieses Buch zu lesen? Wenn Schüler:innen eine eigene Antwort auf diese Frage haben, ist Erfolg vorprogrammiert und sinnvolle Ziele können formuliert werden.


2. Klein anfangen


Niemand kann sofort alles schaffen. Das ist viel zu überwältigend und unrealistisch.


Einen Marathon rennt man nicht einfach so. Man geht einen Schritt. Und dann den nächsten. Und dann den nächsten.


Eine Sprache lernt man nicht von heute auf morgen. Man lernt ein paar neue Wörter. Dann einige mehr. Dann eine Regel zur Grammatik. Und noch eine.


Viele kleine, realistische Ziele haben auf lange Sicht eine große Wirkung. Und das tolle ist: Sie sind machbar!



3. Ziele genau aufschreiben


Ein häufiger Fehler ist es, Ziele zu groß oder zu ungenau zu formulieren. Schüler:innen sind dann sehr schnell enttäuscht und geben auf.


Darum ist es wichtig, Ziele genau aufzuschreiben. Kindern muss klar sein, was genau sie tun sollen. Diese Struktur hilft, um Lernerfolge zu erzielen.



4. Reflektieren


Auch wenn man sich gute, realistische und klar ausformulierte Ziele setzt, klappt es manchmal nicht. Das ist ganz normal und kein Problem.


Es ist eine große Chance. Denn du kannst deinen Kindern dabei helfen, sich in Zukunft bessere Ziele zu setzen.


Einfache Fragen wie: “Was denkst du, warum hast du dein Ziel nicht erreicht?” oder “Was ist schlecht gelaufen? Wie kannst du das beim nächsten Mal vermeiden?” helfen dabei, dass Ziele realistisch bleiben und Lernerfolge schnell passieren.


So kann man beständig kleine Schritte gehen und seinen Zielen näher kommen - Schritt, für Schritt, für Schritt. Mach dich gemeinsam mit deinen Kindern auf den Weg!


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